Voraussetzung für ein Deeskalationstraining

Voraussetzung zur Unterstützung bei Maßnahmen und Projekten zur Gewaltprävention durch „DeeskalationstainerInnen im Netzwerk“.

Diese sind erforderlich, damit die durchgeführten Maßnahmen nachhaltig wirksam werden können.

  • Das Angebot der DeeskalationstrainerInnen für Schulen und Einrichtungen soll „eingebettet“ erfolgen,
    was bedeutet, dass bereits eigene Maßnahmen zur Gewaltprävention durchgeführt sind und weiterhin
    werden.
  • Zur besseren Transparenz für das Schulkollegium bieten die DeeskalationstrainerInnen ein
    Informationsgespräch in Schulen und Einrichtungen an. (z.B. im Rahmen von Lehrerkonferenzen)
  • Daraus resultiert, dass vor jeder Maßnahme eine Zielvereinbarung mit der ansuchenden Stelle
    stattfindet.
  • Die Zielgruppe (Kinder/Jugendliche/Heranwachsende) wird bei der Zielvereinbarung beteiligt.
    (Dreiecksvertrag, „Keine Maßnahmen gegen den Willen der Zielgruppe!“)
  • Die jeweils Ansuchenden sind während des Trainings zugegen und reflektieren die Maßnahme.
  • Schulen oder andere Einrichtungen stellen nach Möglichkeit Räumlichkeiten zur Verfügung, die
    Deeskalationstrainings ermöglichen, z.B. Sporthalle, Aula, große Räume - gerne extern.
  • Die ansuchende Schule/Einrichtung übernimmt die Information der Eltern über das Ziel und die
    Durchführung der Präventionsmaßnahme.
  • Die Trainingsmodule finden an zwei Vormittagen innerhalb von 10 Tagen statt.
  • Bei der Durchführung der Maßnahme handelt es sich um eine schulische Veranstaltung.
    Haftungsrechtliche Ansprüche gegenüber den Trainern sind nicht möglich.
  • Längerfristig folgt die Schule/Einrichtung der Idee, eigene Mitarbeiter zur Deeskalationsausbildung zu
    entsenden.